Was nun? In Verbindung bleiben!

 

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Das wissen wir seit Anbeginn der Schöpfung. Der Mensch ist ein Sozialwesen und von daher auf Begegnung und auf ein Gegenüber angelegt.

Die Frage ist: Wie können wir in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und räumlicher Distanz trotzdem miteinander in Verbindung bleiben? Denn nicht nur für die christliche Gemeinde ist Gemeinschaft ein unaufgebbarer Bestandteil. Wie können wir verhindern, dass wir vereinzeln oder uns einsam fühlen?

Zum großen Teil funktioniert das in diesen Tagen über die elektronischen Hilfsmittel, die uns Gott sei Dank heute zur Verfügung stehen. Natürlich kann ein Video oder ein Telefonat keine Umarmung ersetzen. Aber immerhin können wir uns austauschen, miteinander reden, beten und die Bibel lesen.

Immer mehr Hauskreise haben schon Erfahrung damit gemacht und sind positiv überrascht. Aber auch unter Freunden und Bekannten kann man per WhatsApp, Skype, Email und Telefon in Verbindung bleiben.

Hier gibt es ein paar konkrete Tipps und Hilfestellungen. Alles, was Du brauchst, ist ein Smartphone, ein Tablet oder ein Laptop mit Internetanschluss.


WhatsApp

Fast jeder, der ein Smartphone hat, hat auch WhatsApp. Über 2 Mrd. Menschen nutzen diesen kostenlosen Dienst, über den man Texte, Fotos, Videos und Sprachnachrichten austauschen kann. Außerdem kann man Videoanrufe mit bis zu vier Personen durchführen, sowie Gruppen einrichten.

In unserer Gemeinde wird WhatsApp von Vielen seit Langem für den persönlichen Austausch genutzt. Viele Gemeindegruppen haben eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet. Und Viele schicken sich Gebete, Segen oder Bibelverse. 

Wie man WhatsApp einrichtet, ist in diesem Praxistipp Schritt für Schritt sehr anschaulich beschrieben.
https://praxistipps.chip.de/whatsapp-einrichten-so-gehts_40858

Außerdem werden hier die Funktionen der App beschrieben (Wie richte ich eine Gruppe ein? Was bedeutet der blaue Haken?). Sicherheitstipps sind hier auch zu finden – jeweils mit einem kurzen Praxisvideo.

Für weitere Infos ist auch diese Seite sehr nützlich.
https://www.schau-hin.info/grundlagen/whatsapp-einfach-erklaert


Skype

Wer sich per Video mit mehreren Leuten gleichzeitig verabreden will (z.B. im Hauskreis), der kann auf Skype zurückgreifen. Unser Ältestenkreis nutzt diese Plattform seit zwei Jahren für ein wöchentliches kurzes Treffen zum Austausch und Gebet. Das funktioniert in aller Regel sehr gut. Man sieht und hört sich und sitzt sich im wahrsten Sinne gegenüber.

Wie man Skype einrichtet, welches die wichtigsten Funktionen sind und was man bei Problemen tun kann, ist in diesem Praxistipp Schritt für Schritt erklärt.
https://praxistipps.chip.de/wie-funktioniert-skype_17258


Email

Eine Email ist wie ein Brief im Internet. Vermutlich bist Du mit dem Schreiben von Emails bereits vertraut und kennst Dich damit aus. Falls nicht, wird Dir hier erklärt, was eine Email ist und wie man sie nutzen kann. 

https://praxistipps.chip.de/was-ist-eine-e-mail-einfach-erklaert_41593

Überleg doch einmal, wie Du dieses Medium nutzen kannst, um Salz und Licht zu sein? Warum nicht einfach mal einen kurzen Gruß verschicken oder einen Bibelvers?


Telefon

Das gute alte Telefon erlebt gerade wieder eine Renaissance. Der Vorteil beim Telefon ist sicherlich, dass man sofort die Reaktion des Gegenübers hört und spürt, weil beide gleichzeitig miteinander kommunizieren und nicht zeitversetzt wie bspw. bei der Email.

Einige Leute aus unserer Gemeinde haben Gebets-Zweierschaften per Telefon. Wäre das nicht etwas für Dich? Such Dir eine Person, mit der Du zu einem vereinbarten Zeitpunkt täglich oder jeden zweiten Tag telefonierst, um konkret miteinander zu beten.

Eine Zweierschaft ist eine gute Möglichkeit, miteinander in Verbindung zu bleiben und Verantwortung für sich selbst und die Welt zu übernehmen. Es ist sinnvoll, sich in festen kurzen Abständen zu verabreden und dies zeitlich zu befristen – z.B. für 6 Wochen. Natürlich kann man diese Zeit auch verlängern. Oder jede Person sucht sich am Ende der 6 Wochen eine andere Person zum Beten. Dann sind es schon doppelt so viele wie vorher und die Idee breitet sich aus.


Karten und Briefe

In Zeiten von digitaler Kommunikation ist ein Brief eine besondere Form der Wertschätzung. Handgeschrieben ist er ein greifbares Dokument der Nächstenliebe. Auch eine Postkarte ist eine tolle Möglichkeit, einer Person zu zeigen, dass man an sie gedacht hat.

Der Ältestenkreis schreibt jedem Gemeindemitglied und deren Kindern (bis 18 J.) zum Geburtstag einen persönlichen Gruß und betet für die Person. Die Rückmeldungen sind absolut positiv.

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